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Verschollene Kunst kehrt zurück
Vier verloren geglaubte Bilder sind in die Alte Nationalgalerie in Berlin zurückgekehrt. Dabei handelt es sich um verschollene Gemälde aus dem 19. Jahrhundert von Carl Blechen, Charles Hoguet, Eduard Meyerheim und Virgilio Narcisse Díaz de la Peña.
Das bedeutendste Werk ist Blechens «Weg nach Castel Gandolfo» (1830), das restauriert wurde. Es soll ab Januar 2010 wieder ständig in der Nationalgalerie zu sehen sein. Die Gemälde gehören zu den Beständen der Staatlichen Museen, die während des Zweiten Weltkrieges ausgelagert wurden und seitdem als Verluste galten. Diese zu dokumentieren oder aufzuspüren, war im geteilten Berlin nicht möglich, weil auch die Sammlungen getrennt waren und keine Seite über die vollständigen Inventare verfügte. Unter den heimgekehrten Bildern sind de la Peñas «Waldinneres (Fontainebleau)» (1874), Hoguets «Brücke über einen Fluss mit Bäumen und Figuren» (1853) und Meyerheims «Kinder vor der Haustüre» (1852). Hermann Parzinger, Präsident der Preußen-Stiftung, dankte den rückgabewilligen vorigen Besitzern und den Vertretern des Kunsthandels. Diese hätten «in vorbildlicher Weise» Provenienzrecherche (Herkunftsforschung) betrieben. [dpa]
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