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Stadtinfo
Gefährliche Kälte in Berlin
In Berlin leben ca. 4.000 Menschen auf der Straße, der derzeitige Frost kann für Sie lebensgefährlich werden.
In der Nacht zu Freitag hat die Hauptstadt erstmals in diesem Winter Temperaturen unter minus 10 Grad Celsius gesehen. Nach Angaben der Polizei blieb das Winterchaos vorerst aus. Doch für Menschen ohne festen Wohnsitz ist die Witterung gefährlich. Auch das kommende Wochenende soll zweistellige Minusgrade mit sich bringen. Damit steigt für Obdachlose die Erfrierungsgefahr.
Die Kältehilfe in Berlin, ein loser Zusammenschluss von Vereinen, Initiativen und Notübernachtungen, versucht den ganzen Winter über zu helfen. In der Stadt sind Wärmestuben eingerichtet und die BVG öffnet bei Temperaturen von minus drei Grad und darunter Obdachlosen die U-Bahnhöfe Schillingstraße (U 5), Südstern (U 7) und Hansaplatz (U 9) zum Aufwärmen und Übernachten. Doch manche Obdachlose finden selbst bei strengem Frost nicht den Weg in die Einrichtungen. Für Sie kann der Einsatz der beiden Berliner Kältebusse derzeit lebensrettend sein.
Der Kältebus der Berliner Stadtmission ist bereits seit Jahren unterwegs, um Betroffene überall in der Stadt vor Ort anzusprechen und bei Interesse in eine Notübernachtung oder Wärmestube zu bringen. Das Deutsche Rote Kreuz hat 2009 erstmals auch einen eigenen Bus in den Dienst gestellt, der täglich zwischen 18 Uhr und 24 Uhr die Stadt nach Kältebetroffenen absucht. Bürger, die Hinweise auf Bedürftige geben möchten, können das unter der Nummer 0170 910 00 42 jederzeit tun.
Darüber hinaus hat die Kältehilfe Berlin einen ausführlichen Wegweiser zum Thema Kältehilfe zusammengestellt mit Informationen rund um die Kältebusse, Notübernachtungen, Wärmestuben, etc.: Er findet sich HIER






