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Berlinale feiert sechzigstes Jubiläum
Die nächste Berlinale steht vor der Tür und wird mit einem breiten Filmangebot wieder zehntausende Besucher und viele Prominente anlocken.
Die Berlinale zählt zu den größten Kulturereignissen der Stadt und ist mittlerweile auch eines der wichtigsten Events der internationalen Filmindustrie. Mehr als 19.000 Fachbesucher aus 136 Ländern, darunter etwa 4.000 Journalisten, akkreditieren sich jedes Jahr bei den Internationalen Filmfestspielen. Mit über 270.000 verkauften Eintrittskarten ist die Berlinale auch ein Publikumsmagnet. Gezeigt werden rund 400 Filme verschiedener Genres, die sich in unterschiedlichen Kategorien dem Wettbewerb stellen. Außerdem gibt es ein Begleitprogramm außerhalb des Wettbewerbs, das auf das Publikum zugeschnitten ist.
Die 60. Internationalen Filmfestspiele (11. bis 21. Februar) rollen auch vielen Prominenten zum Geburtstag den langen, roten Teppich aus: Erwartet werden unter anderen Leonardo DiCaprio, Jeanne Moreau, Martin Scorsese, Ben Stiller, Gérard Depardieu, Ewan McGregor, Ben Kingsley, Pierce Brosnan, Shah Rukh Khan, Michelle Williams und Jackie Chan. Im Rennen um den Goldenen und die Silbernen Bären sind 20 Filme, darunter Roman Polanskis «Der Ghostwriter» mit Ewan McGregor und Pierce Brosnan, Michael Winterbottoms «The Killer Inside Me» und Zhang Yimous «A Woman, A Gun And A Noodle Shop». Außer Konkurrenz zeigt US-Regisseur Martin Scorsese sein neues Werk «Shutter Island» mit Leonardo DiCaprio.
Gleich drei deutsche Filmemacher sind im Wettbewerb um die Berlinale-Trophäen dabei: Oskar Roehler zeigt das Drama «Jud Süß» - Film ohne Gewissen» mit Tobias Moretti in der Hauptrolle. Burhan Qurbani erzählt in «Shahada» von jungen Muslimen in Berlin. Benjamin Heisenberg erzählt in dem auf wahren Begebenheiten beruhenden Film «Der Räuber» von einem Marathonläufer, der Banken ausraubt. Die Deutschen sind mit insgesamt knapp 90 Filmen in den verschiedenen Festivalreihen wieder sehr stark vertreten.
Über die Gewinner entscheidet die internationale Jury unter Vorsitz von Regisseur Werner Herzog.
Mehr Informationen zur Berlinale gibt es HIER








