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Union contra Augsburg
Nach der ausgefallenen Partie in Rostock sieht sich Union Berlin bereit für das Heimspiel gegen den FC Augsburg.
Der Platz an der "Alten Försterei" ist trotz der Wetterunbilden derzeit bespielbar; das Team will am Samstag (13.00 Uhr) gegen die Mannschaft der Stunde aus Augsburg eine Überraschung schaffen. "Niemand erwartet etwas von uns", erklärte Union-Trainer Uwe Neuhaus vor dem Spiel gegen den starken Tabellen-Dritten (37 Punkte). Für den Berliner Fußball-Zweitligisten ist mit derzeit 29 Zählern die Aufstiegszone weit entfernt. Neuhaus sieht gerade in der Außenseiter-Rolle gegen den FC Augsburg eine Chance. Eine Spielabsage ist derzeit kein Thema. Die Rasenheizung läuft seit Tagen auf vollen Touren, der Platz ist in vergleichsweise gutem Zustand. "Wenn jetzt kein Wintereinbruch kommt, werden wir spielen", erklärte Sportdirektor Christian Beeck am Donnerstag. Spieler und Fans sind nach der ungewollten Pause heiß: "Wir spielen zu Hause. Und mit unserem Publikum im Rücken wollen wir drei Punkte", erklärte Neuhaus. Der Vorverlauf mit derzeit 5500 abgesetzten Karten deutet auf eine fünfstellige Besucherzahl hin.
Für Neuhaus sind die Augsburger ein klarer Aufstiegs-Anwärter: "Wenn man nur die Winterpausen-Zugänge sieht, dann deutet alles auf erste Liga hin. Und sie haben eine überragende Offensive mit Michael Thurk an der Spitze." Der Cheftrainer wies aber auch auf die 28 Gegentreffer der Augsburger hin, mehr als Union (25): "Man kann sie in der eigen Hälfte unter Druck setzen und so möglichst weit vom eigenen Tor fernhalten." Allerdings muss Neuhaus seine Abwehr umbauen. Für den mit Knöchelproblemen ausfallenden Paul Thomik wird Christoph Menz wohl in der Startelf stehen. Auch Bernd Rauw plagt eine leichte Blessur. Als Ersatz für die Innenverteidigung steht Christian Stuff parat. [1. FC Union Berlin]: An der Wuhlheide 263, 12555 Berlin








