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Hertha BSC vor dem Spiel gegen FSV Mainz 05
Nach den vergebenen Heim-Chancen gegen Mönchengladbach und Bochum hat Hertha-Manager Michael Preetz den Druck auf sein Personal erhöht, denn am Samstag steht das nächste Spiel ins Haus.
"Bei den beiden 0:0 zu Hause sind wir jeweils erst in der zweiten Halbzeit auf Betriebstemperatur gekommen. Das muss sich ändern", forderte Preetz vor dem nächsten "Heim- Endspiel" am Samstag gegen den FSV Mainz 05. Angesichts der prekären Situation als abgeschlagener Tabellen-Letzter mit nur elf Punkten und noch immer sechs Punkten Rückstand auf einen Relegationsplatz erwartet Preetz, dass die Spieler vor erwarteten 35 000 Fans "von der ersten Minuten an" Vollgas geben. Der letzte Heimsieg datiert aus dem August des Vorjahres.
Hertha läuft bei der angestrebten Aufholjagd die Zeit davon, es bleiben nur noch 13 Möglichkeiten. "Wir müssen verstärkt Risiko gehen", unterstrich Preetz in einem Interview mit dem Fachblatt "kicker", dabei würden vor allem die Spieler in der Pflicht stehen. Zugleich verteidigte der Manager demonstrativ Trainer Friedhelm Funkel, unter dessen Regie die Mannschaft in 14 Spielen auch nur einen Sieg schaffte. "Er übernahm eine hochgradig verunsicherte Elf. Es hat Zeit gebraucht, sie zu stabilisieren - vielleicht mehr Zeit, als wir dachten. Aber in der Rückrunde zeigt das Team ein anderes Gesicht", sagte Preetz, der Funkel "noch mal holen" würde.
Funkel hat die Mainzer am vergangenen Wochenende beim 1:0 gegen Gladbach persönlich unter die Lupe genommen. "Sie gehören zu den positiven Überraschungen der Saison, sind aber auswärts verwundbar", erklärte der Berliner Chefcoach, der mögliche "kleinere personelle Änderungen" andeutete. So könnte der tschechische Nationalspieler Roman Hubnik erstmals in die Startelf rücken. Der kopfballstarke Hubnik könnte in der Innenverteidigung und auch im eigenen Angriff neue Akzente setzen. Eine Baustelle konnte Hertha am Donnerstag schließen: Der Brasilianer André Lima, der noch bei den Hauptstädtern unter Vertrag steht, wurde bis Ende des Jahres weiter an den Fluminense FC ausgeliehen.








