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Hertha schöpft neue Hoffnung
Nach dem 3:0 - Sieg in Freiburg reist der Tabellenletzte Hertha BSC wieder deutlich zuversichtlicher und selbstbewusster umher als in den Wochen zuvor. Doch nach wie vor fehlen wichtige Punkte für den Klassenerhalt.
"Die Mannschaft glaubt wieder an sich", sagte Funkel am Sonntagabend. Laut Kapitän Arne Friedrich gibt sie "in der Rückrunde ein ganz anderes Bild ab als noch vor Weihnachten: Wir stehen kompakt und spielen wieder Fußball", meinte er.
Theoretisch könnte Hertha am Samstag mit einem Heimsieg gegen Hoffenheim zum ersten Mal seit August wieder die beiden direkten Abstiegsplätze verlassen - falls Hannover und Nürnberg weiter patzen sollten. Nicht einmal den zweiten Saisontrip nach Lissabon empfinden die Berliner im Moment als große Störung. Er könnte ihnen einige Kraft und Konzentration für den Abstiegskampf rauben - oder das neu gewonnene Selbstvertrauen stärken.
Trotzdem bleibt Benfica am Dienstag klarer Favorit. Für den Tabellenführer der portugiesischen Liga spricht neben dem Ergebnis aus dem Hinspiel vor allem die international erfahrene Besetzung. Allein fünf Nationalspieler aus Argentinien oder Brasilien (Aimar, di Maria, Saviola, Luisao, Ramires) spielen für Benfica, während Funkel ankündigte, bei der Hertha «den einen oder anderen draußen zu lassen». In der Abwehr soll Steve von Bergen für den international nicht spielberechtigten Roman Hubnik auflaufen, im Mittelfeld könnten Patrick Ebert und Maximilian Nicu eine neue Chance erhalten.








