Spatenstich für neues Wassersportzentrum

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Die Arbeiten für ein neues Wassersportzentrum der Turngemeinde Berlin 1848 haben am Freitag begonnen.

 

Berlins Sportsenator Erhart Körting hat den offiziellen Startschuss für das größte aktuelle Bauvorhaben im Rahmen des hauptstädtischen Vereinsinvestitions- Programms gegeben. Körting, LSB-Sportdirektor Norbert Skowronek, der mehrfache Kanu-Weltmeister Norman Bröckl und der 1. Vorsitzende der Turngemeinde in Berlin 1848 e.V. machten im Stadtteil Oberspree gemeinsam den ersten Spatenstich für ein neues Wassersportzentrum.

Die ersten Planungen für das Projekt gehen auf das Jahr 1994 zurück. Insgesamt betragen die Kosten für den Bau, der bereits nach einer Nettobauzeit von sieben Monaten vollendet und dann im Frühjahr 2011 offiziell seiner Bestimmung übergeben wird, 1,75 Millionen Euro. 20 Prozent davon rekrutieren sich aus einer Zuwendung von Senats- Lottomitteln, 40 Prozent aus einem zinslosen Darlehen an den Verein und weitere 40 Prozent aus dem Verkauf von vereinseigenen Immobilien auf der gegenüberliegenden Spreeseite.

Errichtet wird eine multifunktionale Sportstätte mit einer Kanu- und zwei Ruderbootshallen, in denen Platz für rund 300 Boote ist. Die Turngemeinde in Berlin (TiB) hat sich bewusst für den Neubau entschieden. «Kleine Ruder- und Kanuvereine werden 'erschlagen' von exorbitanten Betriebskosten bis zu 85 Prozent der vorhandenen Mittel und müssen einen Großteil ihrer Energie in die Sanierung maroder Bootshäuser stecken. Das ist wenig zukunftsträchtig und darunter leidet die eigentliche Aufgabe, das Sporttreiben. Das wollten wir vermeiden», begründete TiB-Vorsitzender Udo Haberer.

 
Friday, den 05.March 2010