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Zukunft der ILA weiter ungewiss
Die Zukunft der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in der Region Berlin-Brandenburg ist auch nach einem Spitzengespräch der Nachbarländer offen.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (beide SPD) sprachen am Donnerstag im Umfeld der Konferenz der Ost-Regierungschef in Berlin am Nachmittag über das Thema, sagte Senatssprecher Richard Meng der Deutschen Presse-Agentur dpa.
«Die Wirtschaftsminister beider Länder sind dabei, ein Konzept auszuarbeiten, das den Verbleib der ILA in Berlin möglich macht», sagte der Sprecher. «Das Konzept ist aber noch nicht fertig». Wann damit zu rechnen sei, sagte er nicht.
Nach der Inbetriebnahme des neuen Hauptstadtflughafens BBI in Schönefeld Ende 2011 muss die größte deutsche Luftfahrtschau von ihrem angestammten Platz weichen. Ein Ersatzgrundstück soll es nach Medienberichten bereits geben. Doch die Finanzierung des angeblich 60 Millionen Euro teuren Vorhabens sei noch unklar, hieß es. Zu Zahlen äußerte sich Meng nicht.
Der wirtschaftspolitische Sprecher der Berliner FDP-Fraktion, Volker Thiel, hob am Donnerstag die immense wirtschaftspolitische Bedeutung der ILA für Berlin hervor. «Sie darf nicht auf dem Altar der ideologischen Verbohrtheit geopfert werden, wie es Grüne und Linke mit ihren Statements anklingen lassen», warnte der Liberale. Die ILA bedeutete im Jahr 2008 für die Großregion Berlin einen Kaufkraftzufluss von rund 160 Millionen Euro, so Thiele.
Der finanzpolitische Sprecher der Berliner Grünen-Fraktion, Jochen Esser, erklärte dagegen, «bitte kein Subventionswettlauf um die ILA!» mit öffentlichen Geldern. Das seit die ILA nicht wert. Der Nutzen der ILA für die Region sei «äußerst begrenzt. Der Messegesellschaft hat sie zuletzt nur Verluste eingetragen».








