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Hertha-Randale: DFB-Kontrollausschuss ermittelt
Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat am Montag ein Ermittlungsverfahren wegen der Fan-Randale von Berlin eingeleitet. Beim Verein gibt man unterdessen trotz Abstiegsgefahr noch nicht auf.
Wie ein DFB-Sprecher bestätigte, wurde Bundesligist Hertha BSC unterdessen zu einer "zeitnahen Stellungnahme" bezüglich der Randale aufgefordert. Der Kontrollausschuss wird auch Fernsehbilder und Ermittlungsergebnisse der Polizei auswerten und dann entscheiden, ob er Anklage vor dem Sportgericht erheben wird.
Nach dem 2:1-Sieg des 1. FC Nürnberg bei Schlusslicht Hertha am Samstagabend war es im Olympiastadion zu Ausschreitungen gekommen. Bis zu 150 Chaoten aus dem Berliner Fanblock hatten nach dem Abpfiff den Graben überwunden und waren in den Innenraum der Arena gestürmt. Die Chaoten zerschlugen Plastik- und Glaswände im Bereich der Trainerbänke und zerstörten zahlreiche Stühle. In Berlin versuchten rund 80 Ordnungskräfte zunächst zu deeskalieren. Erst nach einigen Minuten schritten Polizisten gegen die Randalierer im Stadion- Innenraum ein. Die Polizei hat 26 Strafverfahren gegen Randalierer eingeleitet.









