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Flaschenverbot am 1. Mai
Beim Myfest am 1. Mai in Kreuzberg soll wieder ein generelles Flaschenverbot gelten.
Alkohol darf zudem nur eingeschränkt verkauft werden. Damit wollen die Veranstalter des Straßenfestes Krawalle und Ausschreitungen verhindern. Manches wird restriktiver gehandhabt als in den Jahren zuvor, sagte der Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz (Grüne). Straßenhändler, die Alkohol anbieten, werden demnach nicht geduldet. Auch die Anwohner dürfen keinen Alkohol ausschenken. Kneipen, Kioske und Getränkeläden sind gehalten, keine Glasflaschen zu verkaufen.
Ein privater Sicherheitsdienst wird beim Myfest im Einsatz sein, die Polizei will sich im Hintergrund halten. Mit diesem Konzept reagieren die Veranstalter auf die dramatischen Ereignisse des Vorjahres. Kurz nach Beginn der Demo linker und autonomer Gruppen Uhr hatten Vermummte das Straßenfest gestürmt, Steine und Flaschen geworfen und auch friedliche Passanten getroffen. An den Ausschreitungen hatten sich zahlreiche angetrunkene Festbesucher beteiligt.








