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Wowereit besucht City West
Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit setzte seine Tour durch die Bezirke fort. Er informierte sich in Charlottenburg-Wilmersdorf über die Entwicklung der sogenannten City-West.
Die Berliner City West will den Ruf des«angestaubten West-Zentrums» abschütteln. Die Viertel rund um Zoo, Ku'Damm und Ernst-Reuter-Platz böten pulsierende Urbanität und Vielfalt, teilte Regionalmanager Joachim Wolf. Ihn haben der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, der Senat und die Industrie- und Handelskammer eingesetzt. Der Betriebswirt und Stadtplaner soll mit seinen Mitarbeitern die City West in den nächsten drei Jahren voran bringen. «Jeder kann seine Idee an uns herantragen», kündigte Wolf an. Er soll alle Akteure an einen Tisch bringen. Sitz des Regionalmanagements ist das Amerika Haus. «Hier ist Berlin eine lebendige Metropole», sagte Senatsbaudirektorin Regula Lüscher. «Wir wollen mit allen Beteiligten daran arbeiten, die Attraktivität des Standorts nachhaltig zu stärken.» Die AG City forderte die städtebauliche und gestalterische Aufwertung der Region, allein an Ku'Damm und Tauentzien ließen Berlin-Besucher 60 Prozent ihres Geldes. Die AG setzt auf zusätzliche Arbeitsplätze durch Ausgründungen der Hochschulen und auf zusätzlichen Wohnraum.
Auf Wowereits Programm standen unter anderem auch der Besuch einer Kita und einer Galerie sowie Gespräche über die Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft. Außerdem wollte sich Wowereit vom britischen Stararchitekten Chipperfield über die Vorschäge zur Zukunft der Kudammbühnen informieren lassen.
Der Regierungschef hatte im März in Mitte seine Tour durch alle zwölf Bezirke gestartet. Mit der Tour wollen Wowereit und die SPD rund eineinhalb Jahre vor der Abgeordnetenhauswahl verstärkt den Dialog mit den Bürgern suchen.








