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Volleyballer trennen sich von ihrem Trainer
olleyball-Bundesligist SCC Berlin hat sich neun Tage nach dem Halbfinal-Aus gegen den VfB Friedrichshafen überraschend von Trainer Andrej Urnaut getrennt.
Das gab Manager Kaweh Niroomand auf der Saisonabschlussfeier des Clubs am Freitag in der Max-Schmeling-Halle bekannt. «Manchmal passt es eben einfach nicht zusammen, dann muss man die Konsequenzen ziehen», sagte Niroomand. Urnauts Vertrag wäre erst nach der nächsten Saison ausgelaufen. Einen Nachfolger hat der SCC noch nicht gefunden.
Schon Anfang Januar befielen Niroomand erste öffentliche Zweifel, ob der erst im vorigen Sommer geholte Slowene die richtige Besetzung war. Platz drei in der Bundesliga, das Scheitern im Viertelfinale des deutschen Pokals und der dritte Platz im europäischen Challenge Cup waren am Ende für den 44-jährigen Urnaut zu wenig.
Ungeachtet der Trainerfrage bastelt Niroomand schon eifrig an der Mannschaft für die neue Saison. Mit Erfolg: Der von anderen Clubs heftig umworbene Kubaner Salvador Hidalgo Oliva hat seinen Vertrag verlängert. Er ist nach Martin Krystof, Sebastian Fuchs, Janis Smedins und Jaroslav Skach der fünfte Spieler, der mit dem SCC in die nächste Saison geht. Dagegen hört Mittelblocker Malte Holschen mit dem Volleyball auf, er will sich als Arzt künftig ausschließlich seinem Beruf widmen.
Zwei neue Spieler hat der SCC bereits auch verpflichtet: den erst 20-jährigen Nationalspieler Sebastian Krause von den Netzhoppers Königs Wusterhausen für den Außenangriff sowie für den Mittelblock den Letten Viktor Korzenevics. Der 23-Jährige spielt zuletzt beim spanischen Club Unicaja Almeria spielte. «Einen richtigen Kracher holen wir noch», versprach Manager Niroomand.









