Fritz Langs "Nibelungen" in neuer Fassung

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Fritz Lang war ein deutscher Filmvisionär, der vor allem mit seiner Zukunftsvision „Metropolis“ berühmt und (vor allem bei Schauspielern) berüchtigt wurde.

 

Pünktlich zur 60. Berlinale konnte seine Utopie mit noch nie zuvor gezeigten Szenen erneut gezeigt werden.

Jetzt ist auch Langs Stummfilmklassiker „Die Nibelungen“ in einer restaurierten Fassung uraufgeführt worden. In der Deutschen Oper Berlin konnten sich die Gäste von Langs Auffassung der Nibelungen-Sage um Siegfried den Drachentöter und Kriemhild überzeugen.

Die neue «Nibelungen»-Fassung ist das bislang umfangreichste und mit rund 750 000 Euro teuerste Restaurierungsprojekt der in Wiesbaden ansässigen Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. Anders als bei «Metropolis» ging es dieses Mal vor allem um die Verbesserung der Bildqualität und weniger um das Einfügen bislang verschollener Szenen.

Allerdings kann jetzt auch die «Nibelungen»-Fassung mit einer vervollständigten Schlussszene aufwarten, die in den bisher vorliegenden Fassungen fehlte: Kriemhild wird nach vollendeter Rache erstochen. Bislang war - auch in der ersten restaurierten Fassung aus den 80er Jahren - nur zu sehen, wie sie sterbend zusammenbricht.

 
Wednesday, den 28.April 2010

 
 

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