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Aktuelles zu den Ausschreitungen in Kreuzberg
In Kreuzberg kommt es seit 21 Uhr zu Ausschreitungen. Am Spreewaldplatz und in der Wiener Straße geraten immer wieder Chaoten und die Polizei aneinander. Vereinzelt werden Barrikaden gebaut und angezündet.
Die Polizei hat in Berlin-Kreuzberg Wasserwerfer gegen gewalttätige Randalierer aufgefahren. Drei Fahrzeuge mit Blaulicht wurden am Anfang der Kottbusser Straße postiert. Am Abend des 1. Mai hatten Linksautonome rund zwei Stunden lang wiederholt rund um den Spreewaldplatz Steine und Flaschen auf Polizisten geschleudert und Feuerwerkskörper abgeschossen. Ein Polizist war verletzt worden. Steinwürfe hagelte es auch gegen Einsatzfahrzeuge der Polizei. Anders als im Vorjahr stürmten die Einsatzkräfte schnell los, um Gewalttäter zu fassen. Auch Schlagstöcke wurden eingesetzt.
Trotzdem war es den zumeist alkoholisierten Störern gelungen, in der Reichenberger Straße auch eine brennende Barrikade aus Absperrgittern und Müllcontainern zu errichten. Die Polizei, die mit einem Großaufgebot im Einsatz war, löschte die Flammen. Es gab Festnahmen.
In der Wiener Straße wurde ein Polizist am Rücken schwer verletzt und kam in ein Krankenhaus. Die näheren Umstände und die genaue Art der Verletzung waren am Abend noch unklar. Ein Messerstich, wie zuerst vermutet, sei es jedoch nicht, sagte ein Polizeisprecher. Der Beamte war im Einsatz, um die Angriffe gewalttätiger Störer zu unterbinden. Nach dem Gewalttäter wird noch gesucht.








