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Berlins "Walk of Fame"
Berlin wird nun endgültig zur Filmmetropole! Hollywood hat den „Walk of Fame“, in Berlin entsteht nun an der Potsdamer Straße der „Boulevard der Stars“.
Wie auf dem Walk of Fame sollen auch hier die Großen der Film- und Fernsehgeschichte geehrt werden. In Berlin konzentriert man sich dabei aber mehr auf Protagonisten aus dem deutschsprachigen Raum.
Mario Adorf, Götz George und Hanna Schygulla gehören zu den ersten Schauspielern, die einen Stern auf dem Berliner Boulevard der Stars bekommen. Insgesamt 40 Namen gaben die Initiatoren am Dienstag bekannt. Auch auf die Verdienste von Filmproduzent Artur Brauner, Kameramann Michael Ballhaus, Komponist Klaus Doldinger und Regisseur Werner Herzog sollen von Herbst an Sterne aufmerksam machen. Während der Berlinale im Februar war auf der Potsdamer Straße bereits für Marlene Dietrich (1901-1992) ein Stern enthüllt worden.
Auf dem roten Teppich aus Asphaltguss sollen ab 10. September Film- und Fernsehschaffende vor und hinter der Kamera geehrt werden. Durch eine Art Guck-Kasten wird es so aussehen, als ob die Stars über den Messingsternen schweben. Ein Autogramm ist eingraviert, das sich Besucher mit Bleistift und Papier abpausen können. Auch Regisseurin Doris Dörrie, Schauspielerin Corinna Harfouch und Produzent Günter Rohrbach werden mit einem Stern verewigt. An nicht mehr lebende Künstler wird ebenfalls erinnert, zum Beispiel an Asta Nielsen, Fritz Lang, Romy Schneider und Billy Wilder.








