Kreuzbergs neue Moschee

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Nach mehrjähriger Bauzeit wird am Freitag in Berlin-Kreuzberg eine neue Moschee eröffnet.

 

Die Omar-Ibn-Al-Khattar Moschee am Görlitzer Bahnhof bietet rund 1000 Gläubigen in einem üppig verzierten Gebetsraum Platz. Die Moschee ist in dem neu gebauten Maschari Center untergebracht, wo auch Geschäfts- und Seminarräume eingerichtet werden sollen. Der Bau sei durch Spenden finanziert worden, sagte Birol Ucan, Sprecher des Islamischen Vereins für wohltätige Projekte (IVWP). Der Verein ist Bauherr des Geschäfts- und Gebetshauses.

Ursprünglich waren 5 Millionen Euro für den Neubau veranschlagt worden. Zu Spekulation über weit höhere Kosten wollte sich Ucan nicht äußern. Die arabische Moschee ist neben der türkischen Sehitlik Moschee in Neukölln das größte islamische Gotteshaus in Berlin.

Zuletzt wurde in Berlin im Oktober 2008 in Heinersdorf eine neue Moschee eröffnet. Gegen den Neubau im Ostteil Berlins hatte es immer wieder Proteste gegeben. Eine weiteres Gebetshaus soll jetzt in der Falckensteinstraße in Kreuzberg entstehen. Nach Behördenangaben gibt es in der Hauptstadt rund 300 000 Muslime. Ihnen stehen etwa 80 Moscheen zur Verfügung.

Nur vier kleine Minarette und eine Glaskuppel ragen aus dem Dach des Gebäudes in der Wiener Straße. Die Architektur sollte sich in die Nachbarschaft einfügen, so Vereins-Sprecher Ucan. Um 10.30 Uhr öffnet die Moschee mit einem Empfang für geladene Gäste. Ab 13.00 Uhr können dann auch andere Neugierige die Moschee besichtigen.

 
Thursday, den 20.May 2010

 
 

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