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Neuer Trainer für den SCC
Mit dem Australier Mark Lebedew als neuem Trainer will Volleyball-Bundesligist SCC Berlin wieder an alte Erfolge anknüpfen.
Den 43-Jährige hatte in der vorigen Saison den in die Insolvenz gegangenen VC Franken Bamberg betreut. Er tritt beim SCC die Nachfolge von Andrej Urnaut an, der nach nur einjähriger Tätigkeit nach Beendigung der vorigen Saison entlassen worden war.
Lebedew ist überzeugt davon, beim Meisterschaftsdritten aus Berlin an eine gute Adresse geraten zu sein. «Wenn man im Ausland über Volleyball in Deutschland spricht, dann ist immer nur die Rede vom VfB Friedrichshafen und vom SCC», sagte der neue Mann bei der Vorstellung am Donnerstag in Berlin. Nach dem meist schweigsam- mürrischen Andrej Urnaut legte der SCC großen Wert darauf, einen kommunikativen Trainer zu finden, der bei der Arbeit mit einer Mannschaft auch das rechte Maß zwischen Theorie und Praxis findet. Und der ehrgeizige Ziele verfolgt. Lebedew: «Der SCC hat in der Vergangenheit große Trainer gehabt: Kortmann, Niemczyk, Culic. Ich bin stolz, diese Geschichte nun fortschreiben zu dürfen.»
Der SCC war bereits dreimal deutscher Meister, der letzte Titelgewinn liegt allerdings schon sechs Jahre zurück. Manager Kaweh Niroomand setzt für die kommende Saison auch auf ein Schwächeln der Konkurrenz. «Es ändert sich im Moment vieles in der Bundesliga. Vereine wie der VfB Friedrichshafen, Haching oder Düren befinden sich im Umbruch. Vielleicht liegt darin ja unsere Chance», sagt Niroomand und fügt dann etwas bescheidener hinzu: «...jedenfalls am Anfang der Saison, wenn die Gegner noch nicht so stabil spielen.»
Lebedew wird jetzt erst einmal nach Australien an seinen Wohnort Adelaide fliegen. Anfang August kehrt er zurück, dann ist Trainingsbeginn beim SCC. Für den Heimataufenthalt nimmt sich der Trainer auch ein bisschen Sondergepäck mit. «Ich will die Videos der vorigen Saison noch einmal gründlich studieren», sagte er.








