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Gemeinsam für Afrika
Bundespräsident Horst Köhler hat am Freitag in Berlin den Startschuss zur Kampagne «Gemeinsam für Afrika» gegeben, die ganz im Zeichen der in zwei Wochen beginnenden Fußball-WM in Südafrika steht.
Die Initiative ist ein Bündnis von 24 Hilfsorganisationen, das sich für bessere Lebensbedingungen in Afrika einsetzt und tausende Projekte vor Ort für Menschen in Not unterstützt. Als Schirmherr der Kampagne rief Köhler zum weiteren Ausbau der Hilfe auf. «Jeder einzelne kann dazu beitragen, dass es den Menschen in Afrika bessergeht. 'Gemeinsam für Afrika' zeigt mit seinen Projekten, was man auch aus der Ferne tun kann», sagte der Bundespräsident.
Köhler zeigte sich bei der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema «Fußball und Afrika - Chancen und Potenziale eines Kontinents» vom Erfolg der bevorstehenden WM überzeugt. «Ich habe keinen Zweifel: das wird ein schönes Fest», erklärte er. Auch, weil die Organisation und die Gestaltung von innen heraus, auf afrikanische Initiative betrieben worden sei. «Die Zeiten, wo die Europäer nach dem Motto gehandelt haben, wir zeigen Euch, wo es lang geht, die sind vorbei. Das ist eine sehr schöne Entwicklung.» Inzwischen sei ein Punkt erreicht, «wo auch wir etwas von Afrika lernen können», ergänzte Köhler.
Sportlich gehe er davon aus, dass Afrikas Fußballer bei der WM zeigen werden, dass sie zu den besten der Welt gehören. Den Teams vom afrikanischen Kontinent gehöre seine besondere Sympathie, sagte der Bundespräsident. «Wenn es zu einem Finale zwischen Deutschland und einem afrikanischen Team kommt, werde ich natürlich trotzdem hoffen, dass Deutschland gewinnt», sagte er.








