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Frida Kahlo-Nacht
Der Martin-Gropius-Bau in Berlin feiert den 100. Geburtstag von Frida Kahlo mit einer langen Nacht zu Ehren der mexikanischen Künstlerin.
Die derzeit laufende Kahlo-Retrospektive und andere Ausstellungen im Haus sind am Dienstagabend bis Mitternacht geöffnet. Zudem gibt es ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Führungen, Musik, mexikanischen Spezialitäten und der Vorführung des Films «Frida», in dem Salma Hayek die Titelrolle spielt. Wer in einem Kleid in Kahlos Stil kommt, kann einen von zehn Preisen gewinnen.
Die Ausnahmekünstlerin, die zeitlebens an den Folgen eines schweren Verkehrsunfalls litt, wurde am 6. Juli 1907 als Tochter eines deutschen Einwanderers in Mexiko-Stadt geboren. Um sich der mexikanischen Revolution näher zu fühlen, gab sie selbst als Geburtsjahr immer das Revolutionsjahr 1910 an.
Der Gropius-Bau zeigt derzeit die bisher größte Retrospektive der Malerin, die es bisher in Deutschland gab. Bereits zur Halbzeit hatten mehr als 130 000 Menschen die Ausstellung besucht, immer noch gibt es lange Warteschlangen an den Kassen.
Frida Kahlo (1907-1954) zählt zu den populärsten Malerinnen der Moderne. Mit 18 wurde sie bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt, ihr Leiden verarbeitete sie in ihren symbolträchtigen Bildern. Für Schlagzeilen sorgte sie nicht zuletzt wegen ihrer beiden turbulenten Ehen mit dem Maler Diego Rivera (1886-1957) und ihrer Affäre mit dem russischen Revolutionär Leo Trotzki.









