Weiße Stadt soll saniert werden

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Das Unesco-Weltkulturerbe Weiße Stadt, ein Teil der Siedlungen der Berliner Moderne, wird für 2,25 Millionen Euro saniert.

 

Damit solle eines der architektonischen Sehenswürdigkeiten Berlins mit knapp 1 300 Wohnungen erhalten bleiben, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am Montag mit. Zur Sanierung steuert der Bund 1,5 Millionen Euro bei, für die restlichen 750 000 Euro kommt das Land Berlin auf bei. Die Sanierung der Siedlung in Berlin-Reinickendorf, auch als Schweizer Viertel bekannt, soll voraussichtlich 2014 abgeschlossen sein.

Zu den Siedlungen der Berliner Moderne, die seit 2008 auf der Unesco-Liste des Weltkulturerbes stehen, zählen neben der Weißen Stadt die Gartenstadt Falkenberg (Treptow-Köpenick), die Siedlung Schillerpark (Wedding), die Großsiedlung Britz (Neukölln), die Wohnstadt Carl Legien (Prenzlauer Berg) sowie die Großsiedlung Siemensstadt (Charlottenburg).

Die Planungen für die Großsiedlung «Schillerpromenade», die später unter der Bezeichnung Weiße Stadt bekannt wurde, begannen bereits vor dem Ersten Weltkrieg. Unter Regie des Stadtbaurats Martin Wagner entwickelten die Architekten Wilhelm Büning, Bruno Ahrends und Otto Rudolf Salvisberg Ende der 20er Jahre einen großstädtischen Siedlungstyp, der nur Wohnungen in Geschossbauten vorsah.

 
Monday, den 26.July 2010

 
 

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