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Umgestaltung des Gendarmenmarktes
Die Berliner CDU hat Bedenken gegen die geplante schrittweise Umgestaltung des Gendarmenmarkts angemeldet.
Nach den Plänen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sollen auf dem beliebten Platz ab dem kommenden Jahr unter anderem Stufen verschwinden, Bäume weichen und teilweise auch Pflaster ersetzt werden. Die CDU kritisierte die veranschlagten Kosten von rund sechs Millionen Euro als «verantwortungslos» angesichts der finanziellen Lage der hochverschuldeten Hauptstadt. Der verkehrspolitische Sprecher Oliver Friederici nannte die Pläne eine «unnötige Luxussanierung».
In der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung überrascht diese Einschätzung. Es gehe darum, den Platz behutsam zu verschönern, sagte Sprecherin Petra Rohland am Dienstag. Es habe bereits drei Bürgerversammlungen zu diesem Thema gegeben. Über die Fällung des kleinen Wäldchens auf dem Platz habe bisher zum Beispiel kein Dissenz geherrscht. «Diese Kugelahornbäume sind einfach am Ende», sagte Rohland. Als Ersatz sollten andere Bäume gepflanzt werden - allerdings nicht so viele, um Sichtachsen freizuhalten. Noch gebe es aber keine Bauplanung, alles sei noch in der Entwurfsphase, ergänzte sie. In diesem Jahr sei allein eine kleine archäologische Grabung auf dem Platz vorgesehen.
Die CDU wertet die Pläne für den Gendarmenmarkt als überflüssig. Er sei ein intakter Stadtplatz. Das Geld solle besser zur Ausbesserung der Schäden im Berliner Straßennetz und für Berliner Grün- und Erholungsanlagen verwendet werden. Viele Parks böten in diesem Sommer einen jämmerlichen Anblick, weil sie noch nicht einmal minimale Pflege erhielten.








