Dauerausstellung im "Tränenpalast"

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Der «Tränenpalast» am Berliner Bahnhof Friedrichstraße will seine geplante Dauerausstellung zur deutschen Teilung im Spätsommer 2011 eröffnen.

 

Ein genaues Datum stehe noch nicht fest, sagte Projekt-Koordinator Mike Lukasch der Nachrichtenagentur dpa. Es werde jedoch sicher nicht der 13. August sein - der 50. Jahrestag des Mauerbaus.

Der «Tränenpalast» war die Ausreisehalle des früheren DDR- Grenzübergangs Friedrichstraße. Hier verabschiedeten Ostberliner - oft weinend - ihre Freunde und Verwandten aus dem Westen, wenn diese nach einem Besuch wieder in die freien Sektoren der Stadt heimkehrten.

Die Dauerausstellung «Teilung und Grenze im Alltag der Deutschen» soll an diese schweren Jahre und den Prozess der Wiedervereinigung erinnern. Sie wird nach dem Gedenkstättenkonzept des Bundes von der Bonner Stiftung Haus der Geschichte in Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Mauer konzipiert. Schon seit einiger Zeit gibt es an dem denkmalgeschützten Gebäude umfangreiche Umbau- und Sanierungsarbeiten.

Die Grenzübergang war eine Besonderheit, weil er mitten im Ostberliner Stadtgebiet lag, die Besucher aus dem Westteil der Stadt aber mit U-und S-Bahn dort hingelangen konnten. Sie wurden innerhalb des Bahnhofsgebäudes von der DDR-Grenzpolizei zur Ein- und Ausreise kontrolliert.

Nach der Wende war das geschichtsträchtige Gebäude an einen Veranstalter vermietet. Bis zum Sommer 2006 fanden dort noch Rockkonzerte, Public-Viewing-Abende, Lesungen und Theaterveranstaltungen statt. Inzwischen hat das Haus der Geschichte einen Mietvertrag über 20 Jahre abgeschlossen.

 
Monday, den 18.October 2010

 
 

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