Berlin erinnert an den Mauerfall

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Vor 21 Jahren fiel die Mauer - nun hat Berlin auch einen Platz, der an das historische Weltereignis erinnert.

 

Am Dienstag eröffnete Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) an der Bösebrücke den Platz des 9. November 1989. «Hier war der Moment erlebbar, an dem sich die Nachkriegsordnung auflöste und Berlin den glücklichsten Augenblick seiner Geschichte erlebte», sagte der SPD-Politiker am 21. Jahrestag des Mauerfalls vor hunderten Besuchern. In jener Nacht schrieben nicht die Mächtigen Geschichte, sondern ganz normale Menschen, betonte Wowereit. An der Bösebrücke habe die deutsche Teilung ihr «Happy End» bekommen.

Die Brücke in der Bornholmer Straße gilt als ein Symbol des Mauerfalls. Der Grenzkontrollpunkt war der erste in jener Nacht, über den die Menschen in den Westen strömten. Zuvor hatte SED-Funktionär Günter Schabowski im Fernsehen fast beiläufig die Öffnung der Grenzen verkündet.

Zur Erinnerung an die Friedliche Revolution wurden zuvor am Mauerdenkmal in der Bernauer Straße Kerzen entzündet. Mit einer Andacht in der Kapelle der Versöhnung auf dem früheren Todesstreifen wurden die Maueropfer gewürdigt. Die Bernauer Straße stand für die deutsche Teilung. Die Häuser waren im Osten, der Bürgersteig lag im Westen. Derzeit wird die Mauergedenkstätte mit Millionenaufwand zu einer Open-Air-Erinnerungslandschaft ausgebaut.

 
Tuesday, den 09.November 2010

 
 

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