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ADAC gegen Tempo 30
Nach Einschätzung des ADAC wirken sich flächendeckende Tempo-30-Zonen weder positiv auf den Verkehrsfluss aus noch nützen sie der Umwelt.
Der Automobilclub wies am Montag darauf hin, dass bereits in 78 Prozent der Straßen in Berlin teilweise oder ganztägig Tempo 30 gelte. Das sei völlig ausreichend. Die Spitzenkandidatin der Grünen zur Berliner Abgeordnetenhauswahl, Renate Künast, hatte am Wochenende ihre Forderung nach einem drastischen Ausbau der Tempo-30-Zonen in der Hauptstadt bekräftigt. Ihrer Ansicht könnten damit Lärm, Abgas-Belastung und Spritverbrauch reduziert werden.
Dem ADAC zufolge ist der Verkehrsfluss entscheidender. «Ausgebaute Grüne Wellen mit variabler Richtgeschwindigkeit von 30, 40 oder 50 Stundenkilometern je nach Verkehrslage sorgen für einen umweltschonenden und lärmarmen Verkehrsfluss», sagte Dorette König, Vorstandsmitglied vom ADAC Berlin-Brandenburg. Dafür müsste in ein intelligentes Verkehrsmanagementsystem investiert werden.









