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Air Berlin prüft Schadensersatz
Nach der Entdeckung einer Bombenattrappe vor einem Air-Berlin-Flug von Namibia nach München prüft die Fluggesellschaft Schadensersatz.
Die Kosten seien auf jeden Fall sechsstellig, sagte AirBerlin-Sprecher Peter Hauptvogel am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. Er bestätigte damit einen Bericht der Zeitung «Bild am Sonntag». Allerdings müsse erst das Ende der Ermittlungen abgewartet werden, um Ansprüche an den Verursacher stellen zu können.
Hauptvogel sagte, viel Geld koste die Fluggesellschaft vor allem, dass der für den Flug eingesetzte Airbus für einen halben Tag außer Betrieb war. Außerdem habe man eine neue Crew einsetzen müssen und Passagiere in Hotels in München untergebracht und verpflegt.
Das Gepäckstück mit der für Sicherheitstests gebauten Attrappe war am Mittwoch in einer Flughafenhalle von Namibias Hauptstadt Windhuk entdeckt worden. Dort war zuvor das für den AirBerlin-Flug bestimmte Gepäck gelagert. Inzwischen wurde der Leiter der Flughafensicherheitspolizei von Windhuk festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, den Koffer auf dem Flughafen auf ein Band zur Gepäckbeförderung gelegt zu haben.









