SOS for Human Rights

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Sie haben Schiffbruch erlitten. Jetzt klammern sich Jamila, Naisha und Kerim auf einer Rettungsinsel irgendwo auf dem Meer an ihr letztes bisschen Hoffnung. Vom Schicksal minderjähriger Flüchtlinge erzählt das Jugendtheaterstück «SOS For Human Rights», das am Mittwochabend in Berlin uraufgeführt wurde.

 

Die im Grips-Theater entstandene Inszenierung von Philipp Harpain ergreift ganz klar und auch bewusst einseitig Partei für die Schwachen. Das Theaterprojekt ist Teil der gleichnamigen bundesweiten Kampagne «SOS For Human Rights», die für die Anerkennung und Aufrechterhaltung der Menschenrechte von Flüchtlingen kämpft.

Stückautorin Susanne Lipp betrachtet das Problem ausschließlich aus Sicht der Menschen, die ihre Heimat verlassen wollen - sei es, weil sie dort verfolgt werden oder wirtschaftlich einfach keine Zukunft mehr für sich sehen. Beim Versuch, über die Grenzen der Europäischen Union zu gelangen, kommen nach Angaben der Kampagne «SOS For Human Rights» jährlich tausende Flüchtlinge ums Leben.

 
Thursday, den 25.November 2010

 
 

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