Vereinsmitglieder sagen aus

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Im Prozess um die Spendenaffäre im Frauennothilfeverein «Hatun und Can» sind am Freitag vor dem Berliner Landgericht Vereinsmitglieder angehört worden.

 

Der Vizechef und sein Sohn können sich keinesfalls vorstellen, dass der Angeklagte mit Spendengeldern ein Leben im Lusxus führte «Er hat sich sogar Geld für Zigaretten geliehen», sagte der Sohn des Vizechefs vor Gericht.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte nach dem Ehrenmord an der Deutsch-Türkin Hatun Sürücü den Verein 2006 ausschließlich gründete, um sich zu bereichern. Dem gelernten Steuerfachgehilfen wird ein Betrug an Spendern in Höhe von 690 000 Euro vorgeworfen. «Emma»-Chefredakteurin Alice Schwarzer brachte den Fall ins Rollen. Die Feministin hatte 500 000 Euro gespendet, die sie bei der RTL-Show «Wer wird Millionär» gewann.

 
Friday, den 26.November 2010

 
 

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