Neue PISA-Studie

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Nach der Veröffentlichung der neuen PISA- Ergebnisse sieht Berlins Schulsenator Jürgen Zöllner (SPD) weiter großen Förderbedarf für Migranten und Kinder aus sozial schwachen Familien.

 

PISA zeige, dass es in diesem Bereich Fortschritte gebe, aber noch keinen Durchbruch, sagte Zöllner am Dienstag. Der Senator sieht Berlin aber auf einem guten Weg. In sozialen Brennpunkten stünden Schulen zum Beispiel mehr Unterrichtsstunden zu, in den Kitas zusätzliche Erzieherstellen. Die Effekte der jüngsten Berliner Bildungsreformen würden sich jedoch erst in den nächsten Jahren zeigen, sagte Zöllner.

Die PISA-Ergebnisse insgesamt wertete Zöllner als erfreulich. In Deutschland gab es im Vergleich zum Jahr 2000 deutliche Verbesserungen der Schüler in Mathematik und Naturwissenschaften. Weniger Fortschritte gab es beim Leseverständnis. Eine Kluft bleibt je nach Herkunft der Jugendlichen. Noch immer schneiden Schüler aus Familien, deren Eltern nicht in Deutschland geboren wurden, deutlich schlechter ab als gleichaltrige Einheimische. 2000 betrug dieser Abstand 84 Pisa-Punkte, also mehr als zwei Schuljahre. Nun sind es 56 Punkte.

An der internationalen PISA-Studie, dem weltweit größten Schultest der OECD, haben in Deutschland 2009 rund 5000 Schüler im Alter von 15 Jahren teilgenommen. In Berlin beteiligten sich sechs Schulen: eine Haupt-, eine Real-, zwei Gesamtschulen sowie zwei Gymnasien mit insgesamt rund 500 Schülern.


 
Tuesday, den 07.December 2010

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