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Chips für Pass und Strichcode
„Radio-frequency identification chip“ - hinter dieser kompliziert klingenden Wortkombination stecken vielfältige Möglichkeiten.
RFID-Chips sind Funk-Chips, die bald den Strichcode ersetzen sollen. Die Leseantennen für RFID-Chips senden unbemerkt elektromagnetische Strahlen aus. So kann der Weg von Produkten verfolgt werden, und es ermöglicht die individuelle Zuordnung von Produkten zu KonsumentInnen. Die Chips können aber nicht nur den Strichcode ersetzen, sondern auch in Banknoten eingesetzt oder zur Identifizierung von Personen genutzt werden. Seit November 2005 sind die RFID-Chips in deutschen Reisepässen enthalten.
Die Chips sollen vieles einfacher machen, sorgen aber auch für erheblichen Widerstand, sehen Datenschützer im Einsatz der Chips doch eine große Gefahr, da die Chips geortet werden können und ohne Wissen des Nutzers in Produkten versteckt werden können – so geschehen beispielsweise 2003 bei Kundenkarten des Metro-Konzerns oder 2007 bei der Deutschen Bahn, die die Chips in der BahnCard 100 packte.
- Dateien:
- awa-chips.jpg (12.0 kb)









