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Kampf gegen Homophobie
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat die vollständige Anerkennung von schwulen und lesbischen Menschen in der Gesellschaft gefordert.
Es gehe darum die Menschen «nicht nur zu tolerieren, sondern auch zu akzeptieren in ihrer Verschiedenheit», sagte Wowereit am Donnerstag bei der Eröffnung einer Tagung des Bündnisses gegen Homophobie im Roten Rathaus. Berlin sei zwar insgesamt eine weltoffene Stadt. «Aber zur Normalität gehört es leider auch, dass es immer noch Homophobie gibt. Ob man das ganz beseitigen kann, wird man sehen.»
Wowereit sagte, gegen Homosexuellen-Feindlichkeit müsse man früh vorgehen, schon in Kitas und Schulen und später in allen Bereichen des öffentlichen Lebens. «Wichtig ist, Zeichen der Solidarität und Aufklärung zu setzen und Ausgrenzungen nicht zu ignorieren und wegzugucken.» Der Kampf von Schwulen und Lesben um Gleichberechtigung sei auch «ein Stellvertreterkampf für alle Minderheiten.»
Das Bündnis gegen Homophobie, ein Zusammenschluss von mehr als 30 Organisationen, wurde im September vom Lesben- und Schwulenverband Berlin (LSVD) gegründet. Mitglieder sind unter anderem der DGB, die Berliner Polizei, der Türkische Bund, die Jüdische Gemeinde, SAP, die Deutsche Bank und der Landessportbund. Das Bündnis arbeitet mit Schulen zusammen, vergibt einen Preis an Bildungseinrichtungen und wirbt bei Sportveranstaltungen für Toleranz.









