Zweiter deutscher Berlinale-Wettbewerbsfilm

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Mit Andres Veiels Drama «Wer wenn nicht wir» ist am Donnerstag der zweite deutsche Film ins Rennen um die Berlinale-Bären gegangen. Der Dokumentarfilmer Veiel erzählt in seinem Spielfilmdebüt die Vorgeschichte der RAF. Im Mittelpunkt steht die obsessive Liebe zwischen der späteren RAF-Terroristin Ensslin (gespielt von Lena Lauzemis) und dem Schriftsteller Bernward Vesper (August Diehl). In einer ersten Pressevorstellung nahm das Publikum den Film mit viel Interesse und freundlichem Applaus auf.

 

Veiel zeigt Ensslin und Vesper in den frühen 60er Jahren als Studenten in Tübingen und dann ihr exzessives Leben in der linken, sich immer mehr radikalisierenden Berliner Bohème. Schließlich kommt der Bruch: Ensslin verliebt sich in Andreas Baader (Alexander Fehling), verlässt Vesper und das gemeinsame Kind und geht in den Untergrund.

Neben Veiel ist ein zweiter deutscher Regisseur im Rennen: Ulrich Köhler mit dem Entwicklungshelfer-Drama «Schlafkrankheit», das jedoch auf ein geteiltes Echo stieß.

«Wer wenn nicht wir» startet am 10. März in den Kinos.

 
Thursday, den 17.February 2011

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