Noch nicht alle Stasi-Akten gesichtet

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Mehr als 20 Jahre nach der Deutschen Einheit ist ein Teil der Stasi-Hinterlassenschaft noch nicht gesichtet. Von den Unterlagen, mit denen das DDR-Ministerium für Staatssicherheit (MfS) bis zum Schluss arbeitete, sind derzeit rund 84 Prozent erschlossen, heißt es im neuen Tätigkeitsbericht der Stasi-Unterlagen-Behörde. Es ist der letzte Bericht, den die Bundesbeauftragte Marianne Birthler am Donnerstag in Berlin vorstellte. Sie gibt nach zehn Jahren an diesem Montag das Amt an den früheren DDR-Oppositionellen Roland Jahn ab. Laut Birthler ist das Interesse an den Stasi-Akten ungebrochen. Seit 1991 gingen bei der Behörde 2,75 Millionen Anträge von Bürgern ein, die in ihre Stasi-Akten schauen wollten.

 
 
Thursday, den 10.March 2011

 
 

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