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Hertha baut auf Traumkulisse
Im Schlussspurt um den Aufstieg in die Fußball- Bundesliga kann Hertha BSC auf eine Traumkulisse bauen. Der Zweitliga-Tabellenführer rechnet am Sonntag (13.30 Uhr) mit rund 70 000 Zuschauer im Heimspiel gegen den SC Paderborn. Bis zum Freitagnachmittag wurden bereits 66 000 Tickets für die Partie des 28. Spieltages abgesetzt, teilte der Verein mit. «Wir müssen unser Ding durchziehen, das wird nicht einfach», sagte Hertha-Coach Markus Babbel. «Wir dürfen nicht verkrampfen. Die Leute wollen uns Rückenwind geben und siegen sehen.»
Zuletzt hatte der Hauptstadtclub im Derby gegen den 1. FC Union Berlin vor einer ähnlich großen Kulisse eine 1:2-Niederlage kassiert. «Wir müssen jetzt auf den Punkt fit sein und cool bleiben. Wir haben alles selbst in der Hand», erklärte Babbel, der sich über den Zuschauerzuspruch freute. «Für mich geht ein kleiner Traum in Erfüllung. Das ist eine Wertschätzung für unsere Arbeit und die der Mannschaft.»
Definitiv fehlen werden Ronny (Syndesmoseband-Dehnung), Waleri Domoschiski (Muskelfaserriss) und Fanol Perdedaj (Knöchelprobleme). «Wir sind auf der Zielgeraden. In den Heimspielen müssen wir die Basis legen, um zum Erfolg zu kommen», betonte Hertha-Manager Michael Preetz. Das Hinspiel in Paderborn hatten die Berliner noch mit 0:1 verloren. «Wir haben unsere Lehren daraus gezogen», sagte Babbel.
Wie am Freitag unterdessen bekanntwurde, hat das 18-jährige Hertha-Talent Nico Schulz die Schule in der 12. Klasse abgebrochen. «Ich bin davon nicht begeistert, aber wir müssen das akzeptieren», sagte Babbel.
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