Rauchmelderpflicht?

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Nach den Brandstiftungen in mehreren Berliner Wohnhäusern fehlt von den Tätern weiter jede Spur. «Es wird mit Hochdruck gesucht», sagte ein Polizeisprecher Angesichts der Brandstiftungen mehren sich die Rufe nach einer Rauchmelderpflicht, wie sie auch vom Berliner Mieterverein oder etwa den Grünen gewünscht wird. In mehreren Bundesländern ist die Installation von Rauchmeldern in Gebäuden bereits vorgeschrieben. Innensenator Ehrhart Körting (SPD) setzt seit Jahren darauf, dass Mieter und Hauseigentümer freiwillig diese kleinen, batteriegetriebenen Geräte in ihren Wohnungen anbringen. Die Billigsten kosten zehn Euro und sind in fast jedem Baumarkt zu kaufen. Auch die Feuerwehr rät seit langen Jahren, nicht auf vielleicht lebensrettende Rauchmelder zu verzichten.

 

Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) appellierte indes, nichts in Treppenhäusern abzustellen und Haustüren geschlossen zu halten. «In dieser von Angst gekennzeichneten Lage müssen die Mieterinnen und Mieter zusammenstehen und die Augen offen halten. Wir raten dringend, dass die Mietparteien untereinander klare Absprachen treffen, dass die Hauseingangstüren immer geschlossen sind», erklärte BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern.

Sie wies darauf hin, dass das Abschließen von Hauseingangstüren mit Schlüsseln im Brandfall ein Sicherheitsrisiko darstellen könne. Meistens reiche es völlig aus, wenn man die Tür hinter sich einfach ins Schloss ziehe.

 
Tuesday, den 05.April 2011

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