Evakuierung wegen Bombenentschärfung

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Etwa 7000 Menschen mussten am Dienstag in Spandau für viele Stunden ihre Wohnungen verlassen, bis nachts eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden konnte. Die 100 Kilogramm schwere Fliegerbombe war gegen 14.20 Uhr auf dem Gelände eines Wasserwerks an der Falkenseer Chaussee gefunden worden. Die Polizei sperrte daraufhin die Straßen im Umkreis von 250 Metern. Die Evakuierung zahlreicher Mietshäuser, eines Hochhauses und eines Einkaufszentrums dauerte bis in den späten Abend. Erst dann konnten Bombenentschärfer des Landeskriminalamtes (LKA) den Sprengsatz unschädlich machen. Um 0.15 Uhr war die Gefahr vorüber, die Menschen konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

 

Viele Bewohner der umliegenden Häuser mussten den Abend in Räumen von Schulen oder Kirchengemeinden verbringen. Über Lautsprecher hatten Polizei und Feuerwehr die Menschen aufgefordert, die Häuser zu verlassen. Bauarbeiter hatten die Bombe gefunden.

In Potsdam begann am Mittwochmorgen eine geplante Bombenentschärfung. Etwa 6000 Menschen sollten ihre Wohnungen verlassen. Anschließend sollte ein 250 Kilogramm schwerer amerikanischer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Er war am Montag auf dem Gelände der Lenné-Schule im Zentrum Ost gefunden worden. Mehrere Kitas, Schulen und ein Altersheim wurden geschlossen.

 
Wednesday, den 06.April 2011

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