Tierschutzverein erhält zu wenig Unterstützung

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Der Tierschutzverein Berlin klagt über mangelnde Hilfe des Senats und der Klassenlotterie. Im größten Tierheim Europas in Hohenschönhausen sei der «Hundenotstand» ausgebrochen. Mehr als 300 Hunde warten in überfüllten Anlagen auf neue Besitzer. 85 Prozent der Tiere seien schwer vermittelbar. Da vor allem Hunde betreut werden müssen, die nach dem Berliner Hundegesetz als gefährlich eingestuft werde, hatte der Tierschutzverein finanzielle Hilfe erwartet. Da die Politik sich nicht im Stande sah, zu helfen, heißt es in einer Mitteilung vom Freitag, würden die Tierschützer nun selbst die Initiative ergreifen und aus Spendengeldern bis Herbst ein neues Zentrum zur Betreuung und zum Training der Hunde errichten.

 

Professionelle Hundetrainer und Tier-Therapeuten sollen die Tiere dort auf ein Leben nach dem Tierheim vorbereiten. Die Anlage entsteht auf 6000 Quadratmetern am Tierheim. In dem neuen Hundezentrum sollen rund 60 Vierbeiner untergebracht werden. Am nächsten Donnerstag will der Tierschutzverein Richtfest für die Rohbauten des 2,5 Millionen Euro teuren Projekts feiern. Der Tierschutzverein äußerte sich auch verärgert über die Ablehnung eines Antrags zur Hilfe aus Lottomitteln.

 
Friday, den 08.April 2011

 
 

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