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Babbel warnt vor zu hohen Erwartungen
Die Fans diskutieren nur die Höhe des Sieges, Trainer Markus Babbel will von allen 5:0- oder 6:0-Erwartungen nichts wissen. «Das ist ein Trugschluss. Das ist ein Gegner, gegen den wir uns schwergetan haben. Das wird ein extrem schweres Spiel», sagte der Chefcoach von Zweitliga-Spitzenreiter und Aufstiegsfavorit Hertha BSC zur Partie am Samstag gegen den VfL Osnabrück. «Wir haben jetzt mit Osnabrück, Duisburg und 1860 München drei Gegner, gegen die wir in der Hinrunde null Punkte geholt haben», erinnerte Michael Preetz an die Berliner Krise im vergangenen Herbst. Doch der Manager schloss sofort an: «Ich kann mir nicht vorstellen, dass unsere Mannschaft nochmals so eine Schwächephase hat.»
Die sportliche Leitung versucht alles, trotz der nun schon sieben Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz drei die Spannung hochzuhalten. «Wir sind nahe am Ziel, aber noch nicht durch. Wir werden weiter jedes Spiel hochkonzentriert angehen», versprach Babbel. Die Euphorie der Fans dagegen will bei Hertha nach acht Siegen ohne Niederlage niemand bremsen. Auch gegen den Tabellen-16. Osnabrück werden an diesem Samstag (13.00 Uhr/Sky) über 40 000 Zuschauer erwartet. Das letzte Saisonspiel am 15. Mai gegen den FC Augsburg ist fast ausverkauft. Hertha wird für diese Partie eine Zusatztribüne errichten lassen, so dass 76 000 Fans Platz finden.
Erst einmal aber sollen nun «die extrem wichtigen Punkte von Bochum mit einem Heimsieg vergoldet werden», betonte Manager Preetz am Donnerstag. Babbel hat alle Mann an Bord, alle öffentlichen Personaldebatten für eine kommenden Erstliga-Saison sind verschoben. «Osnabrück steht im Abstiegskampf», warnte der Trainer. Die Erwartungshaltung in Berlin sei zudem enorm hoch, überall werde er nur auf die Höhe des Sieges angesprochen. Das Team will sich davon nicht ablenken lassen: «Die Mannschaft ist sehr konzentriert und auf das Ziel Aufstieg fokussiert», berichtete Babbel.
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