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Leipziger Platz: Streit beendet
Die Anlieger des geplanten Einkaufszentrums am Leipziger Platz und der Investor haben sich vor Gericht geeinigt. Der Bauherr will zwei der vier Wohntürme umplanen, wie das Verwaltungsgericht nach der Verhandlung am Dienstag mitteilte. Anlieger an der Voßstraße hatten kritisiert, dass der Komplex die Nachbarn optisch erdrücke. Mit ihren übrigen Beschwerden konnten die Kläger aber nicht durchdringen. Das Gericht wies drei Klagen zurück, eine vierte nahm der Kläger zurück.
Auf der rund drei Fußballfelder großen Brache zwischen Bundesrat und Voßstraße soll Raum für knapp 200 Geschäfte sowie 20 000 Quadratmeter Wohnfläche entstehen. 2013 soll der Komplex auf dem früheren Wertheim-Areal mit überdachter Einkaufsmeile und einem Platz im Zentrum fertig sein.
Die Nachbarn seien in der baulichen Nutzbarkeit ihrer Grundstücke nicht beeinträchtigt, befand das Gericht. Mit ihrer Kritik, dass Abstandsflächen nicht eingehalten würden, drangen die Anlieger nicht durch. Allerdings halten es die Richter für zweifelhaft, ob der Bebauungsplan wirksam ist. Für die Klagen der Anlieger sei das aber nicht von Bedeutung. Durch die Vorbescheide werde nicht in Nachbarrechte eingegriffen. Der zu erwartende Verkehrslärm stehe dagegen noch nicht fest. Auch dagegen hatten sich die Anlieger gewandt.









