Berliner Mieten werden höher

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Alle zwei Jahre wird der Berliner Mietspiegel erstellt. Er soll die Veränderungen auf dem Wohnungsmarkt dokumentieren. Erfasst werden für 1,2 Millionen Wohnungen Verschiebungen durch Neuvermietungen oder andere Verträge. Nicht enthalten sind Wohnungen aus dem Sozialen Wohnungsbau.

 

- Die Mittelwerte der Mieten stiegen während der beiden Jahre von 4,83 Euro pro Quadratmeter im Monat auf 5,21 Euro. Das sind pro Jahr und Quadratmeter 20 Cent mehr.

- Der Anstieg betrug knapp 7,9 Prozent für den Zeitraum, etwa 4 Prozent im Jahr. Auf zehn Jahre betrachtet ergab sich eine Steigerung um 2,5 Prozent pro Jahr, etwa 11 Cent pro Quadratmeter.

- Teure Wohnlagen sind Stadtteile im Westen Berlins wie Charlottenburg, Wilmersdorf, Steglitz und Zehlendorf sowie die Gegend um den Kollwitzplatz in Prenzlauer Berg. Mittlere Wohnlagen sind etwa Teile von Pankow, Lichtenberg oder Lichterfelde. Einfache Wohngebiete sind Wedding, Neukölln oder Teile von Spandau.

- Am günstigsten wohnt man in schlechter ausgestatteten Altbauwohnungen in den einfachen Wohnlagen (teilweise 3 bis 4 Euro pro Quadratmeter). Ebenfalls billig sind Plattenbauten mit einfacher Ausstattung (ab 4,33 Euro/Quadratmeter).

- Teuer sind Altbauten sowie sehr moderne Neubauten in gutem Zustand in den teuren Wohnlagen (ab 6 Euro/Quadratmeter).

- Geringe Steigerungen wurden etwa bei Plattenbauwohnungen im Ostteil verzeichnet (+ 2,3 Prozent).

- Die größten Mietsteigerungen gab es bei Altbauwohnungen in beliebten Innenstadtlagen (mehr als + 5,5 Prozent im Jahr).

 
Monday, den 30.May 2011

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