Werbung
Partner
Ausstatter
Partnerseiten
CSD-Gala
Zum ersten Mal haben Homosexuelle in Berlin eine festliche Gala zum «Christopher Street Day» gefeiert. «Diese Gala ist furchtbar selbstverständlich - so normal wie Schwulsein auch», sagte der Intendant des Friedrichstadtpalastes, Bernd Schmidt, am Freitag vor Beginn der Feier. Es sei wichtig ein Zeichen für Toleranz und Gleichberechtigung zu setzen. Zur Gala kamen Schauspieler, Travestie-Künstler und Bundestagsabgeordnete. Unter den Gästen waren der Regisseur Rosa von Praunheim und der Laufsteg-Trainer Jorge Gonzalez, bekannt aus «Germany's Next Topmodel».
Die Gala ist der Auftakt zu einer Reihe von Festen und Demonstrationen, die im Zeichen für mehr Toleranz für Homosexuelle stehen. Höhepunkt wird der Christopher-Street-Day-Umzug am 26. Juni sein, bei dem Schwule und Lesben in bunten Kleidern durch die Straßen ziehen. Motto in diesem Jahr ist «Fair play für Vielfalt - gegen Homophobie im Profisport». Die Städte Köln, Stuttgart und Hamburg organisieren seit einigen Jahren schon Galas vor den Straßenparaden.
Bei der Feier in Berlin traten Künstler aus dem Ensemble «Yma» des Friedrichstadtpalastes auf. Außerdem wurden Filme eingespielt, in denen sich Prominente zum Thema Homophobie im Sport äußerten, darunter Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Auf der Bühne diskutierten schließlich Experten über das Thema - bis dann die Show mit Songs der Soulsängerin Cassandra Steen weiterging.
- Dateien:
- hpe-csd-gala.jpg (18.4 kb)









