Derby-Woche war ein großer Erfolg

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Die Derby-Woche der Traber 2011 war ein voller Erfolg. Die sechs Veranstaltungen, gespickt mit Zucht- und Standardrennen, lockten rund 60 000 Zuschauer nach Mariendorf und boten hochklassigen Sport. In 82 Rennen, für die etwa 700 000 Euro als Preisgelder ausgeschüttet wurden, flossen 2,4 Millionen Euro durch die Totokassen. Für den Berliner Trabrenn-Verein (BTV) haben sich die selbst gesetzten Ziele dank der Toto-Millionen erfüllt. «Wir haben trotz der verregneten Woche das Vorjahresergebnis übertroffen», sagte Geschäftsführer Andreas Haase. «Es war eine gute Rennwoche, sportlich wie gesellschaftlich. Wir hatte an allen Renntagen prominente Gäste und wenn der Regierende Bürgermeister die Ehrung des Derbysiegers übernimmt, dann macht uns das stolz.»

 

Die sportlichen Glanzpunkte setzten gleich zwei Stuten. Im Stutenderby zeigten sich What a Feeling und Goldhelm Roland Hülskath den Kontrahenten derart überlegen, dass deren Rückstand im Ziel fast einer Demütigung gleich kam. Zum Höhepunkt wurde jedoch der unangefochtene Sieg der dreijährigen Stute Lobell Countess im 116. Traber-Derby. Die Art und Weise, wie der Niederländer Peter Strooper seinen Schützling zum ungefährdeten Start-Ziel-Sieg führte, entwickelte sich für die männliche Konkurrenz gleichfalls zur Lehrstunde. Nach 17 Jahren war es der wieder der erste Stutensieg.
Zum fünften Mal in den letzten acht Jahren ging der Derby-Sieg in die Niederlande, für drei davon zeichnete Peter Stropper verantwortlich. Großbesitzerin Marion Jauß verpasste erneut den großen Wurf, dem sie nun schon fast drei Jahrzehnte nachläuft. Dennoch war sie dank des Sieges von What a Feeling im Stutenrennen und dem Ehrenplatz von Impact As im Derby dennoch sehr erfolgreich.


 
Monday, den 08.August 2011

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