Bundespolizei nun auch im Einsatz gegen Brandstifter

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Zwölf weitere Fahrzeuge wurden in der vergangenen Nacht in Brand gesetzt. Erstmals unterstützte die Bundespolizei mit ca. 100 Beamten den Einsatz der Landespolizei. Dies hatte der Senat zunächst aufgrund mangelnder Ortskenntnis der Bundespolizisten abgelehnt. Bisher konnten noch keine Täter gefasst werden. Die Brandstiftung mit Grillanzündern lässt ihnen vor Ausbruch des Feuers Zeit zur Flucht. Da noch immer politische Hintergründe nicht ausgeschlossen werden können, ermittelt der Staatsschutz weiter. Es wird allerdings auch von einigen Trittbrettfahrern ausgegangen.

 

Indessen wehrte sich Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) gegen die Kritik aus verschiedenen Lagern, zu lasch gegen die Brandstifter vorzugehen. Man könne nicht ganz Berlin mit Videokameras überwachen, sagte er dem „Hamburger Abendblatt“. „Wer jetzt schnelle Lösungen verspricht, will nur billig Wahlkampf machen.“

Die letzten Brände betrafen die Bezirke Wedding, Reinickendorf, Spandau, Neukölln, Kreuzberg und Schöneberg. Erneut waren viele hochwertige Autos das Ziel der Brandstifter.

 
Tuesday, den 23.August 2011

 
 

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