Pfalzgraf kritisiert Senat

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Im Vorfeld des am Donnerstag begonnenen Landeskongresses der Deutschen Polizeigewerkschaft (DpolG) kritisierte Polizeigewerkschafter Bodo Pfalzgraf in einem Bericht der dpa Senat und Wahlkämpfer. Vor den anstehenden Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus würden sich die Parteien für mehr Stellen bei der Polizei aussprechen ohne jegliche Finanzierungsvorschläge zu geben.

 

Auf dem Kongress soll über Forderungen nach mehr Geld diskutiert werden. „Wir haben die am höchsten belastete und am schlechtesten bezahlte Polizei in Deutschland. Der Berliner Senat verhält sich wie der mieseste Arbeitgeber in Deutschland für den öffentlichen Dienst.“, äußerte Pfalzgraf seinen Ärger. Man könne in besonderen Situationen wie der aktuellen Brandanschlagsserie auf Autos in Berlin nicht immer auf den Bund zurückgreifen. „Die Bundespolizei ist keine Reservepolizei für die Länder, die Stellen abbauen wollen.“, zitiert dpa den Landesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft.

Im Verlauf der jüngsten Brandanschlagsserie konnte die Polizei bisher nur zwei Trittbrettfahrer festnehmen. Berliner Innensenator Ehrhart Körting (SPD) vermutet aber hinter etwa der Hälfte der Fälle ein politisches Motiv. Den „massiven Kräfteeinsatz“ als Reaktion auf die Brandanschlagsserie hält Pfalzgraf derweil für richtig.

 
Friday, den 02.September 2011

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