Verlierer der Berlin-Wahl

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Mit einem deutlichen Misserfolg geht die FDP aus der Berlin-Wahl. Lediglich 1,8 Prozent der Stimmen konnten sie für sich gewinnen. Damit scheidet die Partei aus dem Landesparlament aus. Von einer „bitteren Niederlage“ sprach FDP-Spitzenkandidat Christoph Meyer. Er machte die Bundespolitik dafür verantwortlich. Ebenso für FDP-Vizebundeschef Holger Zastrow war die Politik der Bundespartei der Grund für die jüngsten Wahl-Debakel. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) trage laut Baden-Württembergs FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke eine Mitschuld an den Wahlpleiten des liberalen Koalitionspartners. „Es ist offensichtlich so, dass Frau Merkel wenig Interesse daran hat, diese Koalition zum Erfolg zu führen“, äußerte er sich gegenüber der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart.

 

Auch die Berliner Linke musste einen Rückschlag bei der Landtagswahl hinnehmen. Die Partei habe ihr Ziel verfehlt, räumte Linke-Spitzenkandidat Harald Wolf ein. Als Koalitionspartner der SPD kommt die Linkspartei aufgrund des Stimmenverlusts nicht mehr infrage. Nach dem vorläufigen Endergebnis der Berlin-Wahl konnten die Linken nur 11,7 Prozent der Wähler erreichen. Das ist ihr zweitschlechtesten Berlin-Ergebnis seit der Wiedervereinigung.

 
Monday, den 19.September 2011

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