22 Jahre Mauerfall

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Am 9. November 1989 wurde Weltgeschichte geschrieben. An den Fall der Mauer vor 22 Jahren hat Berlin am Mittwoch mit Blumen und Kerzen erinnert. In der Kapelle der Versöhnung auf dem früheren Todesstreifen in der Bernauer Straße wurde der Maueropfer gedacht. Am Mahnmal der Open-Air-Gedenkstätte zur Mauer entzündeten anschließend Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, CDU-Partei- und Fraktionschef Frank Henkel sowie der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, Kerzen und steckten Rosen in die Mauer. Wowereit dankte all jenen, die „das Wunder des 9. November 1989 möglich gemacht haben“. Gerade die früheren DDR-Bürgerrechtler seien mit Mut und Zivilcourage, aber auch hohem persönlichen Risiko für die Freiheit eingestanden, erklärte der SPD-Politiker. Doch ohne die Freiheitsbewegungen in Ost- und Mitteleuropa hätte die DDR-Bürgerrechtsbewegung nicht eine solche Kraft entwickeln können.

 

Die Stadt habe die Chancen durch die Wiedervereinigung beherzt ergriffen, so Wowereit. „Berlin hat das Wunder des Mauerfalls eindrucksvoll mit Leben erfüllt.“ Nach Massenfluchten und Protesten von DDR-Bürgern verkündete SED-Politbüromitglied Günter Schabowski am Abend des 9. November 1989 vor laufenden Kameras überraschend und fast beiläufig die Öffnung der DDR-Grenzen. Noch in der Nacht strömten tausende Ost-Berliner zu einem ersten Besuch in den Westen. Für viele Menschen ist es bis heute ein Wunder, dass die deutsch-deutsche Teilung friedlich überwunden wurde.

 
Wednesday, den 09.November 2011

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