Reaktionen auf Berlins neue Senatoren

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Zehn Wochen nach der Abgeordnetenhauswahl steht der neue Berliner Senat. Am Montag stellten SPD und CDU ihr Kabinett vor. Dabei gab es auch Überraschungen: zwei Senatoren sind parteilos. Die Volkswirtin Sybille von Obernitz vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag soll nach dem Willen der CDU Senatorin für Wirtschaft und Forschung werden, der Unternehmer Ulrich Nußbaum behält auf Vorschlag der SPD das Finanzressort. Drei der acht Senatoren sind Frauen, darunter die türkischstämmige Sozialdemokratin Dilek Kolat als Senatorin für Arbeit, Frauen und Integration. Überraschend präsentierte Wowereit die bisher wenig bekannte Pankower Abgeordnete Sandra Scheeres als Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft.

 

Die zukünftigen Senatoren sollen am Donnerstag vereidigt werden. Am Kabinettstisch sitzen künftig auch der langjährige SPD Fraktionsvorsitzende, Landeschef Michael Müller (Stadtentwicklung, Wohnen, Verkehr, Umwelt) sowie der bisherige CDU-Fraktions-Vize Michael Braun (Justiz, Verbraucherschutz) und als jüngster der 36 Jahre alte Unions-Gesundheitspolitiker Mario Czaja (Gesundheit, Soziales). CDU-Chef Frank Henkel wird Innensenator und wie sein SPD-Kollege Müller als Bürgermeister Stellvertreter des Regierenden. Berlins IHK-Präsident Eric Schweitzer reagierte erfreut auf die Berufung von Obernitz' in den Senat. „Das ist ein Zeichen, dass die neue Landesregierung es ernst meint mit dem Thema Wirtschaft.“ Die künftige Senatorin selbst kündigte an, ein offenes Ohr für die Wirtschaft zu haben.

 
Tuesday, den 29.November 2011

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