“Der letzte Vorhang” im Renaissance-Theater

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Am 11. Dezember feiert „Der letzte Vorhang“ im Renaissance-Theater in Charlottenburg Premiere. Richard ist der Inbegriff des Klischee-Schauspielers: er trinkt, spielt in der Kneipe den missverstanden Künstler, ist narzisstisch, größenwahnsinnig und er hat ein gewaltiges Problem: Niemand will mehr mit ihm arbeiten. Niemand bis auf Lies, die vor dreißig Jahren gemeinsam mit ihm an der Theaterschule ihren Abschluss gemacht hat und nun aus Südfrankreich, wo sie mit ihrem Mann – einem Gynäkologen – wohnt, zurückkehrt, um Richards aktuelle Theaterproduktion zu retten; zwei Kolleginnen sind bereits entnervt ausgestiegen. Die Inszenierung ist ein Stück über die Liebe und die Leidenschaft zum Theater. Und die Namen Richard und Lies im Stück sind nicht zufällig gewählt: Sie sind eine Anspielung auf Richard Burton und Elizabeth Taylor, die sowohl auf der Bühne als auch im Film die Hauptrollen in Wer hat Angst vor Virginia Woolf? spielten und deren Leben ebenfalls große Parallelen zu ihren Bühnenrollen aufwies.

 
 
Friday, den 09.December 2011

 
 

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