Neuer Untersuchungsbericht

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Ein halbes Jahr nach dem Bekanntwerden von sexuellem Missbrauch an deutschen Jesuitenschulen haben die Opfer einen konkreten Vorschlag des Ordens für finanzielle Entschädigung gefordert.

 

Auch Therapiekosten müssten übernommen werden, sagte Matthias Katsch, Vertreter der Betroffenengruppe «Eckiger Tisch», am Montag. Es gehe nicht länger um Entschuldigungen, sondern um Summen, die dem Orden «weh tun». Die Jesuiten wollen bisher bundesweite Regelungen abwarten. Katsch nannte diese Haltung «unverfroren». Der Missbrauch an Jesuitenschulen liegt oft mehr als 20 Jahre zurück. Das Berliner Canisius-Kolleg hatte ihn im Januar öffentlich gemacht.

 
Monday, den 26.July 2010

 
 

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